VORBRENNER: Zentrum für Wurfkeramik

Ein Projekt von Franziska Sponring, Amelie Bosse, Joseph Knierzinger, Sarah Maier

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Zentrum für Wurfkeramik


Ein VORBRENNER-Projekt von Franziska Sponring, Amelie Bosse, Joseph Knierzinger, Sarah Maier

Wurfkeramik ist eine Methode, die sich mit der punktuellen Aneignung von öffentlichem Raum befasst. Der gestische Wurf amorpher Tonmassen wird dabei zu einem bewussten Prozess der subjektiven Erfahrung und negiert Konservierung als ein neutrales Vorgehen. Im Werfen von Ton wird die Energie der Wurfperson in die Tonmasse eingeworfen und somit Teil der Abformung des beworfenen Gegenstands. Die Tonaufzeichnung wird hierbei als materialisierendes Festhalten eines Prozesses der Abformung verstanden.
Das Zentrum für Wurfkeramik lädt Interessierte zu einer Schulung über die Methode der Wurfkeramik ein. In dieser Fortbildung wird in die wichtigsten Aspekte eingeführt. Von der Auffindbarkeit, der Formbarkeit, dem Aneignungsprozess bis hin zur Archivierbarkeit bekommen die Teilnehmenden einen grundlegenden Einblick in die Methode. Im Anschluss werden sie eingeladen die Methode bei einem performativen Stadtrundgang anzuwenden. Als feierlichen Abschluss der Schulung werden Zertifikate über die Teilnahme ausgestellt.

 

Zentrum für Wurfkeramik


Schulungstermine

Fr 01.07.22: 18–20 Uhr (max. 15. Teilnehmer*innen) ODER
Sa 02.07.22: 18–20 Uhr (max. 15. Teilnehmer*innen)

verbindliche Anmeldung bis Fr 17.06.22 unter s.eckhart@brux.at

Eintritt frei

 

Zentrum für Wurfkeramik
Das Zentrum für Wurfkeramik erforscht und etabliert die Methode der Wurfkeramik seit 2019. Ziel des Zentrums ist es, Wurfkeramik als Fachgegenstand im Rahmen der Schulausbildung zu etablieren. Derzeit arbeiten am Institut Amelie Bosse, Joseph Knierzinger, Sarah Maier und Franziska Sponring.
https://zentrum.wurf.at/

Franziska Sponring
Franziska Sponring, geboren in Hall in Tirol lebt und arbeitet in Wien und Innsbruck. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich immer wieder mit der Technik des digitalen Textildrucks und verbindet gerne Analoges mit Digitalem. Das Resultat führt sie oft zurück ins Material und findet sich in installativen Situationen. Der Zweifel als Methode ist Teil ihrer künstlerischen Produktion.
http://www.franziska-sponring.com/

Sarah Maier
Sarah Maier arbeitet zwischen experimentellen Abdrucken, Text und Textilem. Ihre inhaltliche Auseinandersetzung bearbeitet die Schnittmenge des Gestischen im institutionellem Sprachspiel, der sozialen Struktur und der parasitären Institutionalisierung. Sie bewegt sich zwischen Wien und der Steiermark. Nebenberuflich bewirtschaftet sie kleine Flächen an Land und Wald, das sie zugleich als Ort der Materialgewinnung für die eigene Arbeit begreift.

Amelie Bosse
Amelie Bosse beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Malerei und Keramik, dessen Schnittstellen und Differenzen. Sie erforscht das keramische Gefäß in Form, Funktion und Haptik und vermittelt ihr Wissen in fachspezifischen Kursen. Nach Stationen in Stade, Hamburg und Stoob lebt sie derzeit in Wien.
http://www.ameliebosse.at/


Joseph Knierzinger
Joseph Oliver Anton Knierzinger(JoaK) arbeitet an der Mechanisierung und Digitalisierung zwischen Sinn und Unsinn. Humor und Ironie sind dabei eine wichtige Begleitung in Installation, Intervention, tragbare Apparaturen und Performances. Er präsentierte Arbeiten, Performances und Vorträge in Ausstellungen, Festivals und Universitäten in Belgien, Bulgarien, China, Deutschland, Italien, Katalonien, Kroatien, Kugelmugel, Mongolei, Niederlande, Russland, Slovenien und Österreich. Im Moment arbeitet er an verschiedenen Alogismen und Algorithmen in Wien.
http://joak.nospace.at/

Termine

Freitag 01.07.2022 18:00
Samstag 02.07.2022 18:00
Eintritt frei!

Bitte beachtet die geltenden COVID-19-Schutzmaßnahmen im BRUX, ihr findet sie hier.